{"id":73568,"date":"2017-03-01T09:57:42","date_gmt":"2017-03-01T09:57:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.r-biopharm.com\/?p=73568"},"modified":"2019-02-14T15:25:51","modified_gmt":"2019-02-14T15:25:51","slug":"gut-geruestet-fuer-die-mykotoxin-analytik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/food.r-biopharm.com\/de\/news\/gut-geruestet-fuer-die-mykotoxin-analytik\/","title":{"rendered":"Gut ger\u00fcstet f\u00fcr die Mykotoxin-Analytik"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mykotoxine sind f\u00fcr die Getreideindustrie ein gro\u00dfes Problem. Das letzte Jahr war aufgrund der feuchten Witterung besonders schwierig, denn es hat Schimmelbefall und damit auch die Bildung der gef\u00e4hrlichen Schimmelpilzgifte beg\u00fcnstigt. Das hohe Mykotoxinrisiko machte verst\u00e4rkte Kontrollen notwendig. Wir wollten wissen, wie die Getreideindustrie mit dieser Herausforderung umgeht, und haben die Schapfenm\u00fchle in Ulm besucht.<\/strong><!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Man sieht ihn schon von Weitem: Den Turm, der bis vor kurzem noch das h\u00f6chste Getreidesilo der Welt war. 116 Meter ragt er in den Himmel, 10.000 Kubikmeter Getreide finden darin Platz. Kaum zu glauben, aber das hochmoderne Silo geh\u00f6rt zu Ulms \u00e4ltestem noch produzierendem Unternehmen \u2013 der Schapfenm\u00fchle. Im Jahr 1452 erstmals urkundlich erw\u00e4hnt ist die familiengef\u00fchrte M\u00fchle heute ein Betrieb mit 3 Standorten und \u00fcber 200 Mitarbeitern. Vermahlen werden hier neben g\u00e4ngigen Getreidesorten wie Weizen, Gerste, Roggen, Hafer und Dinkel auch eine Reihe von Pseudocerealien wie Amaranth, Quinoa, Reis, Teff oder Canihua. Viele Getreideprodukte, die in deutschen Supermarktregalen stehen \u2013 von Mehl \u00fcber Flocken bis hin zu gepufften K\u00f6rnern \u2013, sind in der Schapfenm\u00fchle verarbeitet worden.<\/p>\n<p>Doch mit einem Problem hat jede M\u00fchle zu k\u00e4mpfen: \u201eIm Getreide sind Mykotoxine nach wie vor einfach das gr\u00f6\u00dfte Risiko\u201c, sagt Tobias Markieton, Leiter des Qualit\u00e4tsmanagements der Schapfenm\u00fchle. Mykotoxine werden von Schimmelpilzen gebildet und sind f\u00fcr Mensch und Tier hochgradig giftig. Je mehr Schimmelpilze vorhanden sind, desto h\u00f6her ist auch das Mykotoxinrisiko. Deshalb hat das Klima einen gro\u00dfen Einfluss auf die Entstehung von Mykotoxinen. Das letzte Jahr war ungew\u00f6hnlich feucht und warm und damit sehr f\u00f6rderlich f\u00fcr die Bildung von Schimmelpilzen. Vor allem das Mykotoxin Deoxynivalenol (DON) war ein gro\u00dfes Problem in weiten Teilen Europas. Viele Landwirte mussten Teile ihrer Ernte verwerfen, weil das Getreide zu stark belastet war.<\/p>\n<h3>Schnelligkeit als oberstes Gebot<\/h3>\n<div id=\"attachment_98176\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-98176\" class=\"wp-image-98176 size-full\" src=\"https:\/\/food.r-biopharm.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/2017-02_newspost_testimonial_schapfenmhle2-300x200.jpg\" alt=\"ewspost_testimonial_schapfenmuehle\" width=\"300\" height=\"200\" \/><p id=\"caption-attachment-98176\" class=\"wp-caption-text\">Das Silo der Schapfenm\u00fchle<\/p><\/div>\n<p>Das hohe Mykotoxinrisiko erforderte von Lebensmittelbetrieben verst\u00e4rkte Kontrollen \u2013 ein Mehraufwand, der in der sowieso schon stressigen Erntezeit eine echte Herausforderung ist. In der Haupterntezeit fahren die LKWs fast ohne Pause bei der Schapfenm\u00fchle vor, bis zu 100 Anlieferungen pro Tag sind abzufertigen. Da kommt es bei der Analyse vor allem auf Schnelligkeit an. \u201eMan darf den Laster ja erst kippen, wenn man alle Ergebnisse hat\u201c, erkl\u00e4rt Markieton. Kein Fahrer hat Zeit, lange auf das Analyseergebnis zu warten, um zu erfahren, ob seine Ware verkehrsf\u00e4hig ist oder nicht.<\/p>\n<p>Um die Lieferungen m\u00f6glichst schnell untersuchen zu k\u00f6nnen, nutzt die Schapfenm\u00fchle seit einigen Jahren die RIDA\u00aeQUICK Lateral Flow Tests von R-Biopharm. In Verbindung mit einem Leseger\u00e4t zeigen diese Schnelltests schon nach 5 Minuten an, wie hoch der Mykotoxingehalt im Getreide ist. \u201eSo waren die Untersuchungen auch in Sto\u00dfzeiten gut handlebar und es ist kein Flaschenhals entstanden, der einen aufgehalten hat\u201c, berichtet Markieton. Insgesamt mehr als 1.100 Tests haben er und seine Kollegen\/-innen an der Warenannahme w\u00e4hrend der Ernte 2016 durchgef\u00fchrt. Knapp 15 % der Proben wiesen erh\u00f6hte DON-Werte auf, weitere 10 % \u00fcberschritten sogar den erlaubten Grenzwert.<\/p>\n<h3>M\u00fchelose Auswertung per Smartphone<\/h3>\n<div id=\"attachment_98177\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-98177\" class=\"wp-image-98177 size-full\" src=\"https:\/\/food.r-biopharm.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/2017-02_newspost_testimonial_schapfenmhle3-300x200.jpg\" alt=\"newspost_testimonial_schapfenmuehle\" width=\"300\" height=\"200\" \/><p id=\"caption-attachment-98177\" class=\"wp-caption-text\">Tobias Markieton, Leiter des Qualit\u00e4tsmanagements der Schapfenm\u00fchle<\/p><\/div>\n<p>Seit letztem Jahr ist die Mykotoxinanalyse f\u00fcr die Mitarbeiter noch ein bisschen komfortabler geworden, denn seitdem nutzt die Schapfenm\u00fchle f\u00fcr die Auswertung der Teststreifen die neue <a title=\"RIDA SMART APP\" href=\"http:\/\/www.r-biopharm.com\/de\/produkte\/lebensmittel-futtermittelanalytik\/mykotoxine\/zubehoer\/item\/rida-smart-app-mycotoxin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RIDA\u00aeSMART APP<\/a>, eine App f\u00fcr das Smartphone. F\u00fcr Markieton ist die Mobilit\u00e4t der entscheidende Vorteil verglichen mit anderen Leseger\u00e4ten: \u201eBei uns ist es wichtig, dass man flexibel ist. Wir haben unterschiedliche Annahmebereiche und mit dem Smartphone konnte man ganz einfach den Einsatzort wechseln. Das war mit einem Standger\u00e4t nat\u00fcrlich immer ein bisschen schwierig.\u201c Auch von der Anwenderfreundlichkeit sei die App dem zuvor genutzten Leseger\u00e4t, dem RIDA\u00aeQUICK SCAN, \u00fcberlegen: \u201eMit der App ist es vom Handling her einfacher\u201c \u2013 und das, ohne Abstriche bei der Qualit\u00e4t der Ergebnisse machen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<div id=\"attachment_98178\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-98178\" class=\"wp-image-98178 size-full\" src=\"https:\/\/food.r-biopharm.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/2017-02_newspost_testimonial_schapfenmhle4-300x200.jpg\" alt=\"newspost_testimonial_schapfenmuehle\" width=\"300\" height=\"200\" \/><p id=\"caption-attachment-98178\" class=\"wp-caption-text\">Die RIDA\u00aeSMART APP in Aktion<\/p><\/div>\n<p>\u00dcber eine Mykotoxinbelastung wie im letzten Jahr freut sich niemand: Die Landwirte, die mit Ernteeinbu\u00dfen rechnen m\u00fcssen, genauso wenig wie die M\u00fchlen, f\u00fcr die ein Mehraufwand entsteht durch die Kontrollen und die Einlagerung des belasteten Getreides. Doch mit den RIDA\u00aeQUICK Teststreifen und der RIDA\u00aeSMART APP konnte die Schapfenm\u00fchle die Herausforderung meistern. Wie stark die Mykotoxinbelastung im Jahr 2017 sein wird, ist ungewiss, doch eines ist jetzt schon sicher: Auch dieses Jahr werden Tobias Markieton und sein Team die App einsetzen und so daf\u00fcr sorgen, dass ausschlie\u00dflich sichere Lebensmittel in die M\u00fchle und letztlich in den Handel gelangen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Haben Sie Fragen zur Mykotoxin-Analytik oder zur RIDA\u00aeSMART APP? Wir beraten Sie gern.<\/p>\n<p><a href=\"mailto:%20sales@r-biopharm.de?subject=Schapfenmuehle\"> Kontakt <\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mykotoxine sind f\u00fcr die Getreideindustrie ein gro\u00dfes Problem. Das letzte Jahr war aufgrund der feuchten Witterung besonders schwierig, denn es hat Schimmelbefall und damit auch die Bildung der gef\u00e4hrlichen Schimmelpilzgifte beg\u00fcnstigt. 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