In Mikrobiologie

Ostern steht vor der Tür und damit steht ein Lebensmittel wieder ganz besonders im Mittelpunkt: das Ei. Wir haben für Sie 8 Tipps rund um das Osterei zusammengestellt, damit die Osterfeiertage garantiert ein Erfolg werden.

 

  1. Eier richtig lagern
  2. Eier sind sehr sensible Lebensmittel und können schnell verderben. Sie sollten daher im Kühlschrank gelagert werden. Zudem sollte das Mindesthaltbarkeitsdatum beachtet werden. Nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums sollten Eier nur noch gut durcherhitzt verwendet werden. Tipp: Eier halten sich länger, wenn sie mit dem spitzen Ende nach unten gelagert werden.

  3. Woran erkennt man, ob ein Ei noch gut ist?
  4. Ob ein rohes Ei noch frisch ist, lässt sich leicht testen, indem man das Ei in ein Glas Wasser legt. Ein frisches Ei bleibt am Boden liegen, ein älteres schwimmt nach oben. Bei bereits gekochten Eiern sollte man sich auf seine Sinne verlassen: Ein stechender Geruch und bräunliche Verfärbungen sind Zeichen dafür, dass das Ei schlecht ist. Salmonellen lassen sich hingegen nicht erkennen und können auch in frischen Eiern vorkommen. Um sich vor einer Salmonelleninfektion zu schützen, sollten Eier mindestens 7 Minuten lang erhitzt werden. In Lebensmittelproduktion und Gastronomie sollten die Eier vor Verwendung sorgfältig auf Salmonellen und andere mögliche Belastungen getestet werden. So kann zum Beispiel anhand von Indikatorsäuren (Milchsäure, Bernsteinsäure, D-3-Hydroxybuttersäure) ein mikrobieller Verderb schnell festgestellt werden.

  5. Eier auspusten
  6. Wer zum Basteln und Dekorieren Eier auspustet, sollte darauf achten, dass man nicht direkt mit dem Eiweiß oder dem Dotter in Berührung kommt. Über Mund und Hände können Bakterien in die Eimasse gelangen und das Ei könnte verderben. Grundsätzlich muss man Eiweiß und Eigelb von ausgepusteten Eiern jedoch nicht wegwerfen. Die ausgepustete Eimasse kann abgedeckt zwei bis drei Tage im Kühlschrank gelagert werden.

  7. Eier färben
  8. Auf bereits gefärbten Ostereiern im Supermarkt ist häufig nicht vermerkt, welcher Farbstoff verwendet wurde. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, färbt seine Ostereier einfach selbst. Das geht auf natürliche Weise ganz leicht mit Gemüse. Grüne Farbe erhält man beispielsweise mit Spinat, rote Farbe mit Rote-Bete-Saft. Karotten färben Eier orange, mit Kurkuma erhält man eine gelbe Farbe. Die jeweiligen Zutaten in einem Topf kurz einkochen lassen, dann die Eier darin garen. Tipp: Am besten lassen sich Eier mit weißer glatter Schale färben. Etwas Essig im Kochwasser sorgt dafür, dass die Farbe besser aufgenommen wird.

  9. Eier abschrecken
  10. Gekochtes Ei raus aus dem Topf und mit kaltem Wasser abschrecken: ein Vorgang, über den man sich in der Regel keine Gedanken macht. Doch tatsächlich sollten nur weich gekochte Eier, die sofort verzehrt werden, abgeschreckt werden. Bei hart gekochten Eiern verkürzt das Abschrecken die Haltbarkeit: Abgeschreckte Eier sind nur noch zwei Tage haltbar, während sich nicht abgeschreckte gekochte Eier zwei Wochen oder sogar länger halten. Zudem können über das Leitungswasser Bakterien durch feine Risse in der Schale ins Ei gelangen.

  11. Eier essen: Wie viel Eier sind überhaupt gesund?
  12. In Eiern stecken viele wertvolle Nährstoffe wie zum Beispiel Vitamine, Mineralstoffe und Aminosäuren. Doch Eier enthalten auch viel Cholesterin und Fett. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt daher, nicht mehr als 2 bis 3 Eier pro Woche zu essen.

  13. Eier zubereiten: Auf typisch hessische Art
  14. Eierspeisen gehören in vielen Ländern zum Osterfest dazu. Ein Traditionsgericht in Hessen, der Heimat der R-Biopharm AG, sind „Eier mit grüner Soße“. Die grüne Soße besteht aus Crème fraîche und 7 verschiedenen Kräutern: Borretsch, Kerbel, Petersilie, Pimpernelle, Sauerampfer, Schnittlauch und Kresse. Dazu werden gekochte Kartoffeln und wachsweich gekochte Eier serviert. Ein ausführliches Rezept finden Sie hier.

  15. Ostern ohne Ei: Alternativen für Ei-Allergiker
  16. Die Hühnerei-Allergie ist vor allem bei Kleinkindern weit verbreitet. Doch wer aufgrund einer Allergie auf Eier verzichten muss, für den gibt es gute Alternativen. Im süßen Ostergebäck kann man Eier wunderbar durch Apfelmus oder eine Banane ersetzen. Für herzhaftes Gebäck können gemahlene Leinsamen oder Sojamehl verwendet werden.

 

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