In Lebensmittelallergene

Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien nehmen weltweit zu. Ob Laktose, Gluten, Soja oder Ei: Allergene stellen auch die Lebensmittelproduzenten vor neue Herausforderungen. Welche neuen Trends es gibt und worauf Hersteller achten sollten, erfahren Sie im Juni auf der Free From Food Expo in Amsterdam. R-Biopharm ist natürlich auch dabei.

In Deutschland leidet rund jeder Dritte an Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Allergien. Besonders weit verbreitet ist die Laktoseintoleranz, aber auch andere Unverträglichkeiten wie die Fruktosemalabsorption und die Histaminintoleranz kommen immer häufiger vor. Entsprechend steigt die Nachfrage nach speziellen diätetischen Lebensmitteln – und das nicht nur bei Betroffenen. Weil sie als gesund gelten, sind zum Beispiel glutenfreie Produkte auch bei Nicht-Betroffenen beliebt. Und immer wieder kommen neue Ernährungs-Trends hinzu: fettfrei, zuckerfrei, salzarm, gentechnikfrei oder frei von Konservierungsmitteln soll es heute sein. Zudem gibt es immer mehr Menschen, die sich aus ethischen Gründen vegan oder aus religiösen Gründen koscher ernähren möchten.

Lebensmittelproduzenten stehen vor der Herausforderung, diese Interessen zu bedienen und zu garantieren, dass die Produkte auch tatsächlich den Anforderungen entsprechen. Dabei unterliegen sie auch gesetzlichen Vorschriften. So müssen Hersteller laut EU-Verordnung die 14 Hauptallergene (glutenhaltiges Getreide, Krebstiere, Eier, Fisch, Sojabohnen, Milch, Nüsse, Sellerie, Senf, Sesam, Lupinen, Weichtiere, Schwefeldioxid und Sulfit) auf der Verpackung kennzeichnen.

Allergenmanagement: Eine Herausforderung in der Lebensmittelproduktion

Um die korrekte Kennzeichnung dieser Allergene zu gewährleisten, ist die Einführung eines umfassenden Allergenmanagements in der Lebensmittelproduktion unerlässlich. Dazu zählt unter anderem die räumliche Trennung von Produktionsbereichen mit allergenen Lebensmitteln, die Verwendung eigener Behälter und Arbeitsgeräte für allergene Zutaten und die regelmäßige Überprüfung aller Maschinen und Arbeitsgeräte auf Kontaminationen.

Welche verschiedenen Möglichkeiten es gibt, Produktionsflächen und Lebensmittel auf Allergenkontaminationen zu testen, das erfahren Sie an unserem Stand. Hier präsentieren wir sowohl Schnelltests für die Hygienekontrolle direkt im Betrieb als auch besonders sensitive ELISA- und PCR-Tests für die Endkontrolle des Allergengehalts im fertigen Lebensmittel.

Weitere Informationen zur Free From Food Expo finden Sie auf unserer Event-Seite oder direkt auf der Website des Veranstalters.

Aktuelle Beiträge

Suchbegriff eingeben und Enter drücken