In Aufreinigungssäulen, Getreide, Mykotoxine

Das Schimmelpilzgift Citrinin ist in vielen Getreidesorten und besonders in rot fermentiertem Reis ein großes Problem. Da rot fermentierter Reis auch außerhalb Asiens immer beliebter wird, steigt der Bedarf an Methoden zur Analyse von Citrinin. Mit den neuen EASI-EXTRACT® Immunaffinitätssäulen für Citrinin können HPLC- oder LC-MS/MS-Analysen jetzt noch effizienter durchgeführt werden.

Citrinin ist ein krebserregendes und mutationsauslösendes Mykotoxin, das von Schimmelpilzen der Gattungen Aspergillus, Penicilium und Monascus gebildet wird. Es kommt in vielen Getreidesorten wie Weizen, Gerste, Roggen, Hafer, Mais, Reis und Leinsamen vor. Vor allem in rot fermentiertem Reis (auch „Rotschimmelreis“) ist Citrinin immer wieder ein Problem. Bei dieser traditionell chinesischen Zubereitungsart wird gekochtem Reis der Schimmelpilz Monascus purpureus hinzugefügt. Dadurch erhält der Reis seine intensive Rotfärbung. Rot fermentierter Reis wirkt zudem konservierend und hat einige gesundheitsfördernde Wirkungen, weshalb er in gemahlener Form auch als Zusatzstoff in verschiedenen Lebensmitteln und als Nahrungsergänzungsmittel verwendet wird. Der zugesetzte Schimmelpilz im Reis birgt jedoch auch ein potenzielles Gesundheitsrisiko.

Citrinin: Eine Gefahr für den Verbraucher?

Um zu bewerten, welches Risiko Citrinin für den Verbraucher darstellt, haben sich in den letzten Jahren mehrere Institutionen mit dem Schimmelpilzgift beschäftigt:

  • Die EU hat in der Verordnung 212/2014 einen Citrinin-Grenzwert von 2.000 ppb für Nahrungsergänzungsmittel festgelegt, die auf Rotschimmelreis basieren.
  • Im Jahr 2012 sollte die EFSA das Citrinin-Risiko beurteilen und musste feststellen, dass konkrete Daten zum Vorkommen des Mykotoxins fehlen.
  • Im Jahr 2013 forderte das CEN die Entwicklung einer validierten Methode für die Analyse von Citrinin.
  • Im Jahr 2015 hat die EFSA zur Einreichung von Vorschlägen aufgerufen, um eine umfassende Erhebung zum Thema Citrinin in verschiedenen Lebensmitteln durchzuführen.

Citrinin rückt also zunehmend in den Fokus der Lebensmittelbehörden. Regelmäßige Analysen von Lebens- und Futtermitteln sind daher notwendig. Wer für die Citrinin-Analyse die Technik HPLC oder LC-MS/MS nutzt, der profitiert von unseren neuen EASI-EXCTRACT® Immunaffinitätssäulen. Die Säulen dienen der effizienten Probenaufreinigung: Die Mykotoxine werden in der Säule extrahiert, gefiltert und verdünnt, wodurch ein Eluat entsteht, das für die anschließende HPLC- bzw. LC-MS/MS-Analyse genutzt werden kann. Die Prozedur ist schnell und einfach durchzuführen und eignet sich für viele verschiedene Lebensmittelproben.

Unsere Kollegen von R-Biopharm Rhône geben Ihnen gern weitere Informationen zu den EASI-EXTRACT® Immunaffinitätssäulen für die Mykotoxin-Analyse:

 

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