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Weihnachten steht vor der Tür. Auch R-Biopharm ist in Weihnachtsstimmung und widmet diesen Beitrag einer typisch deutschen Weihnachtstradition: dem Lebkuchen.

Wenn man an Weihnachten in Deutschland denkt, kommt einem neben Weihnachtsmarkt und Glühwein sofort der Lebkuchen in den Sinn. Dieses jahrhundertealte Traditionsgebäck kennt man je nach Region auch unter den Namen Pfefferkuchen, Honigkuchen oder Printen. Der erste Vorläufer des Lebkuchens – ein mit Honig gesüßter Kuchen – wurde bereits bei den alten Ägyptern zubereitet. In seiner heutigen Form wurde der Lebkuchen vermutlich im 15. Jahrhundert in dem belgischen Städtchen Dinant erfunden. Von dort aus kam er leicht abgewandelt zunächst nach Aachen und wurde später in Nürnberg und in vielen weiteren Regionen bekannt. Heute gehört der Lebkuchen zu Weihnachten wie der Tannenbaum und der Nikolaus. Und mit unserem Rezept können Sie die Leckerei ganz einfach zu Hause nachbacken!

Lebkuchen selbst machen: So geht‘s

Wer schon einmal einen Lebkuchen gegessen hat, weiß: Der würzig-süße Geschmack ist einfach unvergleichlich. Das besondere Aroma entsteht durch die Vielzahl an Gewürzen wie Zimt, Nelken, Anis, Kardamom, Piment, Ingwer, Muskat, Koriander und Fenchel. Die sonstigen Zutaten variieren jedoch, denn grundsätzlich unterscheidet man 2 Arten von Lebkuchen: Oblaten-Lebkuchen und braune Lebkuchen (z.B. Lebkuchenmännchen). Wir stellen hier ein Rezept für klassische Elisenlebkuchen vor. Das benötigen Sie dafür:

  • 5 Eier
  • 400 g Zucker
  • 200 g gemahlene Haselnüsse
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 50 g gehackte Walnüsse
  • 100 g Orangeat
  • 100 g Zitronat
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Teelöffel abgeriebene Zitronenschale
  • 1 Teelöffel abgeriebene Orangenschale
  • Lebkuchengewürz, bestehend aus je ½ Teelöffel Zimt, Nelken, Koriander, Piment, Muskat und Kardamom

Außerdem benötigen Sie 20 Backoblaten (5 cm groß).

Die Eier mit Zucker und Vanillezucker gut verrühren. Anschließend das klein geschnittene Orangeat und Zitronat sowie die Nüsse zugeben. Zuletzt die Zitronen- und Orangenschalen sowie die Gewürze untermischen. Jetzt den Teig am besten über Nacht zugedeckt an einem kühlen Ort ruhen lassen. Am nächsten Tag den Teig noch einmal kurz durchrühren und dann auf die Oblaten streichen. Die Lebkuchen auf ein Backpapier legen und bei 160 °C für etwa 15 Minuten backen. Anschließend die Lebkuchen nach Belieben mit Zucker- oder Schokoglasur überziehen und mit Mandelhälften verzieren.

Lebkuchen ohne Allergene

Der Teig für den Elisenlebkuchen enthält kein Mehl und ist daher – sofern eine glutenfreie Backoblate verwendet wird – auch für eine glutenfreie Ernährung geeignet. Verzichtet man auf die Schokoglasur, sind Lebkuchen zudem laktosefrei. Wer keine Nüsse verträgt, kann sich an Pfeffernüssen oder Aachener Printen versuchen, die traditionell keine Nüsse enthalten. Soll es unbedingt ein Elisenlebkuchen sein, gibt es aber auch Alternativen für Nussallergiker: In einem Rezept bei allrecipes.com wurden die Nüsse durch Kokosflocken ersetzt, bei kuechengoetter.de wurden Rosinen verwendet.

Falls Sie analysieren möchten, wieviel Allergene in Ihren Lebkuchen enthalten sind – unsere Allergen-Testkits finden Sie hier!

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