Fisch muss gemäß EU-Verordnung (EG 1829/2003 und EG 1830/2002) als allergene Zutat in Lebensmitteln deklariert werden.

Fisch gehört zudem zu den 8 Allergen, die in den USA und in vielen weiteren Ländern deklariert werden müssen. Die Artenvielfalt in den Ozeanen ist riesig und die Gesamtzahl der Spezies ist nicht einmal bekannt. Die Allergie gegenüber Fisch ist je nach Region unterschiedlich weit verbreitet; in Küstenregionen, wo vermehrt Meeresfrüchte auf dem Speiseplan stehen, sind deutlich mehr Menschen betroffen als im Landesinneren. Ein allgemeines Risikomanagement ist daher schwierig.

Die Fischallergie ist eine weit verbreitete Nahrungsmittelallergie sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen. Die Ursache ist meist das Protein Parvalbumin, ein sehr potentes Allergen, das in vielen Fischarten vorkommt. Mittels real-time PCR lässt sich die DNA der Knochenfische in Lebensmitteln nachweisen. So kann Fisch als Allergen zuverlässig detektiert werden. Daneben gibt es die Möglichkeit, einzelne Fischarten zu differenzieren, um einen eventuellen Lebensmittelbetrug nachzuweisen (Produktlinie Animal ID).

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