In Lateral Flow-Tests, Lebensmittelallergene

Während der Kontrolle von Allergenen in Lebensmitteln kann es zu dem sogenannten Hook-Effekt kommen. Doch was bedeutet dieses Vorkommen in Bezug auf den Allergennachweis und welche möglichen Folgen hat das Testergebnis?

Der zuverlässige Allergennachweis ist wichtig um Allergikern eine hohe Sicherheit beim Verzehr von Lebensmitteln zu bieten. Das hat zur Folge, dass Lebensmittel auf nicht-deklarierte Allergene getestet werden müssen. Die entsprechenden Testungen erfolgen innerhalb des gesamten Lebensmittelprozesses:

Vom Prüfen der gelieferten Rohstoffe über die Vermeidung von Kontaminationen während Transport, Lagerung und Produktion bis hin zur Endproduktkontrolle. Eine Möglichkeit der Allergen-Analyse sind die Lateral Flow Tests (LFDs). LFDs sind effektive Werkzeuge für den schnellen und zuverlässigen Nachweis von Allergenkontaminationen in Produktionslinien, Spülwasser (CIP), Oberflächen und in Lebensmittelprodukten.

Ein großes Problem in der Allergen-Analytik stellt der Overload- bzw. Hook-Effekt dar. Dabei führen hohe Mengen eines Analyten zu einem Ungleichgewicht zwischen Analyt und eingesetztem Antikörper, sodass das Ausbilden des notwendigen Sandwich-Komplexes verhindert wird. Folglich wird ein falsch negatives Ergebnis erzielt, obwohl das Produkt in Wahrheit eine hohe Allergen-Konzentration aufweist.

Sicher ist sicher: Zuverlässiger Allergennachweis in der Produktion

Die Lösung für ein sicheres Allergenmanagement

Um dieses Problem zu lösen und falsch negative Testergebnisse aufzudecken, entwickelte bioavid Lateral Flow Tests, die eine zusätzliche Bande, die sogenannte Hook-Linie, besitzen. Durch die Hook-Linie wird der Overload-Effekt sichtbar. Das Abschwächen oder Fehlen der Hook-Linie weist auf einen hohen Gehalt an Allergen in der Probe hin. Dadurch können hohe Konzentrationen des Analyten nachgewiesen und folglich falsch negative Ergebnisse aufgedeckt werden. Das Testergebnis ist zuverlässiger und bietet mehr Sicherheit für den Verbraucher.

Beispielsweise gewährt der Test die Einhaltung der Hygienevorschriften beim Wechseln der Produktionslinien, indem überprüft wird, ob sich Restbestände der Allergene auf den Oberflächen oder im CIP-Wasser befinden. Wäre die Allergenkonzentration so hoch, dass der Test ein falsch negatives Ergebnis vorweist, würde der Hook-Effekt das aufdecken. Die Oberflächen und das CIP-Wasser müssten wiederholt gereinigt werden, um sicherzugehen, dass keine Allergenrückstände in den zu produzierenden Produkten vorhanden sind.

Momentan bietet R-Biopharm die neuen LFDs mit inkludierter Hook-Linie für die folgenden fünf Parameter an:

Die neuen Tests ersetzen vorerst nicht die bisherigen LFDs von Bioavid ohne Hook-Linie, sondern sind ein neues, erweitertes Produktangebot mit zusätzlicher Funktionalität. Darüber hinaus sind weitere Parameter in der Entwicklung.

Vortrag zum Allergenmanagement

Überzeugen Sie sich nun selbst von den Vorteilen des Allergenmanagement und gehen Sie mit uns der Frage sozioökonomischer Aspekte nach. Der englischsprachige Vortrag von Ronald Niemeijer beleuchtet, wie man sichere Lebensmittel für Verbraucher gegenüber Lebensmittelallergien garantiert.

Weitere Informationen

Der Flyer enthält allgemeine Informationen, das Testverfahren und die Spezifikation der neuen LFDs mit Hook-Linie.

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PCR in allergen analysis