Fumonisine sind karzinogene, neuro-, hepato- und pneumotoxische Stoffwechselprodukte von Fusarium moniliforme, einer wirtspezifisch auf Mais wachsenden pathogenen Pilzart.

Die Höhe der Dosis, welche zur Auslösung dieser toxischen Wirkungen erforderlich ist, unterscheidet sich je nach Tierart stark. Beim Pferd wirken bereits sehr geringe Fumonisin-Konzentrationen von ca. 5 – 10 mg/kg im Futter neurotoxisch. Bei Schweinen führt die Aufnahme von 4 – 16 mg/kg Körpergewicht zu Leberzirrhose und ab 16 mg/kg Körpergewicht zu pulmonären Ödemen. Hühnerküken und Jungmasthähnchen reagieren hingegen erst auf eine höhere Konzentration ab 75 mg/kg Fumonisin im Futter. Rinder scheinen auch gegenüber hohen Fumonisin-Konzentrationen relativ unempfindlich zu sein.

Fumonisin-Kontaminationen treten überwiegend in Mais auf, aber auch andere Getreidesorten können betroffen sein.

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