In Getreide, Mykotoxine

Mykotoxine sind ein großes Problem für die weltweite Landwirtschaft. Immer wieder führen Kontaminationen mit den gefährlichen Schimmelpilzgiften zu Ernteeinbußen. Um Mykotoxine zuverlässig nachzuweisen, sind Referenzmaterialien als Bestandteil der Qualitätssicherung unerlässlich.

In der Lebensmittelanalytik hängt ein Analyseergebnis von vielen Kriterien ab: So kann das Ergebnis durch die gewählte Methode, die Extraktion oder das Lösungsmittel beeinflusst werden. Bei der Analytik von Mykotoxinen kommt hinzu, dass die Kontaminationen sehr inhomogen verteilt und die Matrizes oft komplex sind. Diese Schwierigkeiten machen es besonders wichtig, die Verlässlichkeit und Qualität der Analyse zu überprüfen. Die meisten Labore nutzen daher Mykotoxin-Standards. Ein noch wirksameres Werkzeug zur Bewertung der Analyseleistung sind zertifizierte Referenzmaterialien – natürlich kontaminierte Materialien, die eine genau definierte Konzentration an Mykotoxinen enthalten. Solche Referenzmaterialien ermöglichen vergleichbare, zuverlässige Analysen und können für zahlreiche Anwendungen genutzt werden, z.B. für die Qualitätskontrolle, die Schulung von Mitarbeitern, die Kalibrierung von Geräten und die Methodenvalidierung.

Ein umfangreiches Sortiment an Referenzmaterialien für die Mykotoxinanalytik bietet Trilogy®. Die Materialien sind auf Basis verschiedener Matrizes (z.B. Mais, Weizen, Gerste, Hafer, Tierfutter), in unterschiedlichen Konzentrationen und für diverse Mykotoxine (z.B. Aflatoxin, Fumonisin, Ochratoxin, Zearalenon) sowie für die Multi-Mykotoxinanalytik erhältlich.

Webinar zum Thema Referenzmaterialien

Mehr zum Thema Mykotoxin-Referenzmaterialien und wie sie hergestellt und verwendet werden, erklärt Trilogy® am 15. Februar in einem kostenlosen Webinar. Dabei geht es unter anderem um die Materialbeschaffung, die Lagerung und die Qualitätssicherung.

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